Von Jeu de boule bis Fußball, von Pferderennen bis Radrennen, von Schwimmen bis Schlittschuh laufen, welchen Sport kann man in Alkmaar eigentlich nicht treiben? Die Stadt profiliert sich gerne als Sportstadt. Die Alkmarer Viertagewanderung wird zu einem Begriff. Die Laufwettkämpfe am Abend vor Himmelfahrtstag sind das schon. Es ist verständlich, dass Alkmaar die Skala von Sportmöglichkeiten für seine Einwohner möglichst breit gestalten will. Die neue Sportwalhalla De Meent beim Westelijke Randweg zeugt davon. Der sportliche Charakter von Alkmaar hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr bestätigt durch die Fußball-Erfolge von AZ. Die Landessiege bei den Männern und den Frauen, die gewonnenen KNVB-Pokale und vor allem auch der Erfolg in europäischen Wettkämpfen haben Alkmaar bis weit über die Grenzen Bekanntheit verliehen. Das neue Stadion kam nicht ohne Probleme; von der gemütlichen Sportanlage in De Hout konnte man sich nur schwer trennen. Aber das neue Unterkommen wird seit 2006 jede zweite Woche von Tausenden Fans in die Herzen geschlossen. Große Sportler komplettieren das Ansehen als Sportstadt. Berühmte Rennradfahrer wie Steven de Jongh, Theo Bos und Harm Ottenbros stammen aus Alkmaar, die Eisschnellläufer Jakko Jan Leeuwangh und Koen Verwey auch, Maarten van der Weijden, Langstreckenschwimmer, ebenfalls. Die Stimulierung von sportlicher Betätigung und körperlicher Bewegung kann für eine gesunde Bevölkerung nicht genug betont werden. In einer prächtigen natürlichen Umgebung wie in und um Alkmaar, nahe dem Strand und den Dünen, mit den perfekten Rad- und Wandermöglichkeiten im Hinterland, soll das eine angenehme Herausforderung bleiben.